Girls just wanna have… FUNDS?! Part 2

Werde reich, das ist der beste Weg, wie du den Armen helfen kannst.
Armut kann beseitigt werden, aber nicht, indem man die Anzahl wohlhabender Leute erhöht, die an Armut denken.
Jedoch, indem man die Anzahl armer Leute erhöht, die beabsichtigen,(…) reich zu werden.
Die Armen brauchen keine Wohltätigkeit.
Sie benötigen Inspiration!
Inspiration veranlasst sie, aus ihrem Elend auszusteigen,

aus: Walllace D. Wattles: Die Wissenschaft des Reichwerdens

 

#moneyleadership

Was ist Geld für dich? Das habe ich dich in meinem letzten Beitrag gefragt.

Ich selbst habe meine Glaubenssätze bezüglich Geld in intensiven Prozessen überprüft. Ich hatte keine wirklich negative Einstellung zu Geld. Der Begriff „limitiert“ scheint passender.

Von vielen hunderten Gesprächen und Coachings weiß ich, dass die Geldbiografie der meisten Menschen geprägt ist von leidvollen Erfahrungen, Verletzungen und Enttäuschungen. So auch meine. Ich habe überteuerte Produkte gekauft, mich von falschen Ertragsversprechen blenden lassen, habe auf Meinungen und Ratschläge vermeintlicher Experten gehört und Fehlentscheidungen getroffen. Vor allem aber habe ich zu oft und zu viele Jahre nicht auf mein Bauchgefühl gehört und meine Intuition aus Geldangelegenheiten raus gehalten.

An dieser Stelle will ich betonen, dass ich weder als Tochter von Millionären, noch in überschwänglichem Reichtum aufgewachsen bin. In meiner Kindheit und Jugend musste ich mir die meisten Dinge erst verdienen (durch gute Noten etwa). Wie zuletzt berichtet, habe ich weder reich geheiratet (das kann sich ja noch ändern 😉 ), noch bin ich durch ein Erbe zu einem größeren Vermögen gekommen. (Anm.: das scheint mir auch nicht erstrebenswert, da meine Eltern das Recht und die Pflicht haben, ein genuss- und freudvolles Leben zu verbringen). Ein vermeintliches „Die hat leicht reden!“ kann ich an dieser Stelle entkräften.

In der Retrospektive stelle ich fest, dass ich intuitiv oft die richtigen und besten Entscheidungen getroffen habe und mir „das Leben“ immer wieder völlig neue Perspektiven und Chancen aufgezeigt hat. Weit verbreitete Glaubenssätze habe ich aufgrund dieser Erfahrungen nicht angenommen und integriert. 

Lass mich nun auf ein paar dieser „vermeintlichen Weisheiten“ eingehen und meine Erfahrungen dazu mit dir teilen:

An der Börse verliert man nur Geld.

Lang bevor ich meine erste Aktie selbst kaufte und ein eigenes Depot hatte, habe ich von einem Unternehmen namens „Tesla“ gelesen. Tesla war gerade an die Börse gegangen. „Ich glaube, das ist die Zukunft“, sagte ich zu meinem Vater und beauftragte ihn, mit einem Teil meiner Ersparnisse Aktien dieses Unternehmens für mich zu kaufen. Damals stand der Kurs im unteren zweistelligen Bereich. Letztes Jahr feierte Tesla sein 10-jähriges Börsenjubiläum, der Kurs der Aktie ist auf über 1.000 US-Dollar gestiegen. 

Bitcoin ist klinisch tot. Finger weg von Kryptowährungen!

2018 wurde von Skeptikern der Tod des Bitcoins gefeiert. Der gesamte Kryptomarkt wurde quasi zu Grabe getragen. Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain. Nicht nachvollziehbar, kryptisch, alles Fake, ein riesen Scam, endlich bestätigen sich die die Warnungen! Doch sollte es just jenes Unternehmen sein, von dem ich meine ersten Aktien kaufte, das Bitcoin in diesem Jahr 2021 auf ein neues Allzeithoch katapultierte. „Bitcoin auf Rekordhoch – Tesla investiert 1,5 Milliarden Dollar in Kryptowährung“ so die Schlagzeile.

Unverhofft und ungeplant bin ich durch berufliche Projekte tief in die Welt der Blockchain und deren Entwickler-Community eingetaucht. Ich lernte sie kennen, die „Nurds“, die Erfinder, Kernentwickler und Masterminds hinter Ethereum, Polkadot und anderen Projekten. Hochbegabte Idealisten, Genies (?!), deren Ausführungen nur wenige folgen können, die „Übersetzungsarbeit“ bedürfen. Am Versuch, die Blockchain-Technologie im Detail zu verstehen bin ich gescheitert, den Anspruch, jede Frage beantworten zu können, habe ich nicht mehr. Ich verstehe das Internet auch nicht im Detail. Du etwa? Ein Verständnis für die Technologie und den Markt habe ich erst entwickelt, als ich – dank der Unterstützung eines Kunden – selbst den ersten Ether – ja genau, es war kein Bitcoin! – gekauft und meine ersten Schritte auf dem Krypto-Parkett gewagt habe.

Das allererste Mal von Bitcoin gehört habe ich im Jahr 2010. Ein Arbeitskollege berichtete, dass sein Sohn kein Taschengeld mehr von ihm benötige, da er sich Bitcoin gekauft hatte. Vielleicht war er einer derjenigen Programmierer und anderer Enthusiasten, die damals für 0,07 Dollar-Cent Bitcoin kauften?!

Am 13. Februar 2021 liest man im Handelsblatt die Schlagzeile: „Bitcoin steuert auf 50.000-Dollar-Marke zu.“

Happy young millionairs?!

Reiche Menschen verdienen ihr Geld auf Kosten anderer. Die Reichen sind an allem schuld!

Kann man ein guter Mensch sein und viel Geld haben? Meine Antwort lautet ganz klar: ja. Das sage ich aus tiefster Überzeugung, wohlwissend, dass es viele Vorurteile und negative Pauschalurteile über Vermögende gibt. Wie viele reiche Menschen kennst du persönlich? Ich habe berufsbedingt viele HNWI (High-Net-Worth-Individuals, kurzum: Millionäre) getroffen, sie persönlich kennen gelernt und mit einigen sogar gemeinsam Projekte realisiert. Die meisten haben ihr Vermögen selbst aufgebaut und einen (hohen) Preis dafür bezahlt: Disziplin, Ausdauer, Risiko, Mut, Zeit, Stress, mentale Fitness, Ablehnung, Unsicherheit, Scheitern – diese und viele andere Aspekte kennen vermögende Menschen. Sie haben gelernt, damit umzugehen und sich die Stärken angeeignet. Bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?

Die wichtigste Investition deines Lebens

Hier komme ich zu einem extrem wichtigen Punkt: wenn du nicht gerade im Lotto gewinnst, ist Vermögensaufbau, ist finanzieller Reichtum, mit Arbeit verbunden. Praktischer Arbeit im Sinne von konkretem Handeln, Tun und dem Treffen von Entscheidungen. Aber vor allem aber geistiger, mentaler und spiritueller Arbeit. Gerne schließe ich mich dem Rat an, den wirklich alle guten Bücher über #moneyleadership und alle weisen, reichen Menschen dir geben, wenn du sie fragst, worin du denn zuerst investieren sollst:

In  dich selbst, in deine Person!
Du bist der Ursprung allen Reichtums und Glücks!

2 Idee über “Girls just wanna have… FUNDS?! Part 2

  1. Christoph Kratky sagt:

    Danke für den Einblick in Deine interessante Gedankenwelt, Stefanie! Das Geldthema ist voller Paradoxien, und gerade das macht es im Zusammenhang mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung spannend… Alles Gute für diese Reise und danke für Deine „Reiseberichte von unterwegs“! 🙂

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